Obst

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Die Kategorie Obst umfasst frische, gefrorene und getrocknete Früchte – von Äpfeln, Beeren und Zitrusfrüchten über Steinobst wie Pfirsiche und Kirschen bis hin zu tropischen Sorten wie Mango, Ananas und Banane. Das Makronährstoffprofil ist klar kohlenhydratdominiert, hauptsächlich in Form von Fruktose, Glukose und Saccharose, mit sehr wenig Protein und meist vernachlässigbarem Fett – Ausnahmen sind Avocado und Oliven mit nennenswerten Mengen einfach ungesättigter Fettsäuren. Obst liefert reichlich Vitamin C, Kalium, Folat sowie Polyphenole und Ballaststoffe, besonders Pektin. Diätetisch passt frisches Obst gut zu Mediterranean, DASH, vegan und vegetarisch, ist bei keto und strikt low-carb eingeschränkt und bei low-FODMAP sortenabhängig. Der glykämische Index variiert deutlich: Beeren und Äpfel liegen niedrig, Wassermelone und reife Banane höher.

Welches Obst hat die wenigsten Kohlenhydrate?

Beeren wie Himbeeren, Brombeeren und Erdbeeren enthalten etwa 5 bis 7 Gramm Kohlenhydrate pro 100 Gramm und gehören damit zu den kohlenhydratärmsten Optionen. Auch Avocado fällt in die Kategorie Obst und liefert nur rund 2 Gramm verwertbare Kohlenhydrate pro 100 Gramm, dafür aber etwa 15 Gramm Fett. Wassermelone und Cantaloupe haben absolut wenig Zucker pro 100 Gramm, sind aber wasserreich und werden oft in größeren Portionen gegessen.

Ist Obst für eine Keto-Diät geeignet?

Die meisten Obstsorten sind aufgrund ihres Zuckergehalts bei strenger keto schwer unterzubringen. Praktikabel sind kleine Portionen Beeren, vor allem Himbeeren und Brombeeren, sowie Avocado und Oliven, die fettreich und kohlenhydratarm sind. Bananen, Trauben, Mango und Trockenfrüchte überschreiten das übliche Tageslimit von 20 bis 50 Gramm Netto-Kohlenhydraten dagegen schnell.

Welches Obst hat einen niedrigen glykämischen Index?

Kirschen liegen mit einem GI um 20 sehr niedrig, gefolgt von Grapefruit, Äpfeln, Birnen, Orangen und Pflaumen im Bereich von 30 bis 40. Beeren werden ebenfalls als niedrig glykämisch eingestuft. Reife Bananen, Ananas und Wassermelone haben einen höheren GI, allerdings ist die glykämische Last bei Wassermelone wegen des hohen Wasseranteils trotzdem moderat.

Wie viele Vitamine und Mineralstoffe liefert Obst tatsächlich?

Zitrusfrüchte, Kiwi, Erdbeeren und Papaya sind herausragende Vitamin-C-Quellen und decken mit einer Portion oft den Tagesbedarf. Bananen, Aprikosen und Honigmelone liefern relevante Mengen Kalium, während dunkle Blattbeeren und Mango Folat und Vitamin A in Form von Beta-Carotin beisteuern. Trockenfrüchte wie Aprikosen und Feigen konzentrieren Eisen, Kalium und Ballaststoffe, enthalten aber auch entsprechend mehr Zucker pro Gramm.

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