Getreide
55
Die Kategorie Getreide umfasst in diesem Katalog Vollkorn- und raffinierte Körner wie Weizen, Hafer, Reis, Gerste, Roggen, Mais, Hirse, Quinoa, Amaranth und Buchweizen sowie daraus hergestellte Produkte wie Flocken, Grieß, Mehl, Brot und Nudeln. Getreide liefert überwiegend komplexe Kohlenhydrate (typischerweise 60–75 g pro 100 g), moderaten Proteinanteil (7–14 g) und sehr wenig Fett (1–3 g, außer bei Hafer). Es trägt nennenswerte Mengen B-Vitamine (B1, B3, Folat), Vitamin E sowie Magnesium, Eisen, Zink, Mangan und Selen bei, besonders in der Vollkornvariante mit Ballaststoffen. Der glykämische Index variiert stark: Hafer, Gerste und Vollkornroggen liegen niedrig bis mittel, während Weißreis und Weißbrot hoch sind. Passt zu Mediterranean und flexitarischen Ernährungsweisen, bei keto und low-FODMAP nur eingeschränkt.
Welches Getreide hat den niedrigsten glykämischen Index?
Zu den Getreidesorten mit niedrigem GI gehören Gerste (GI ca. 25–35), Vollkornroggen, Bulgur und Haferflocken (Steel-cut bei GI 42–55). Sie enthalten lösliche Ballaststoffe wie Beta-Glucan, die die Glukoseaufnahme verlangsamen. Im Gegensatz dazu liegen Jasminreis und Weißbrot oft bei GI 70–85.
Ist Getreide glutenfrei?
Nein, nicht alle. Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel, Emmer und Triticale enthalten Gluten. Natürlich glutenfrei sind hingegen Reis, Mais, Hirse, Hafer (sofern als glutenfrei zertifiziert, da Kreuzkontamination möglich ist), Quinoa, Amaranth, Buchweizen und Teff – diese sind bei Zöliakie und Glutenunverträglichkeit geeignet.
Was ist der Unterschied zwischen Vollkorn und raffiniertem Getreide?
Vollkorn enthält alle drei Kornbestandteile – Kleie, Keim und Mehlkörper – und liefert dadurch mehr Ballaststoffe (6–12 g pro 100 g), B-Vitamine, Vitamin E, Magnesium und Eisen. Bei raffiniertem Getreide wie Weißmehl oder weißem Reis werden Kleie und Keim entfernt, wodurch Ballaststoffe und ein Großteil der Mikronährstoffe verloren gehen. Der GI raffinierter Produkte ist meist höher.
Welche Pseudogetreide sind besonders proteinreich?
Quinoa und Amaranth heben sich ab: Quinoa liefert rund 14 g Protein pro 100 g (trocken) und enthält alle neun essenziellen Aminosäuren, einschließlich Lysin. Amaranth kommt auf etwa 13–14 g Protein und ist reich an Lysin und Methionin. Buchweizen bietet rund 13 g Protein sowie Rutin, ein Flavonoid, das in klassischem Getreide kaum vorkommt.

Amaranth

Basmatireis

Buchweizen

Buchweizenkörner

Bulgur

Couscous

Crumpets

Dinkel

Dinkelmehl, Vollkorn

Gerste

Grieß

Hafer

Haferbrei

Haferkleie

Hafermehl, teilweise entkeimtes

Hartweizen

Hirse

Hirseflocken

Hominy, weiß, aus der Dose

Kamut Khorasan-Weizen

Klebreis, weiß

Langkornreis, weiß

Mais

Maismehl

Maismehl

Maisstärke

Nudeln

Parboiled-Reis

Perldinkel

Pfeilwurzmehl

Popcorn

Quinoa

Reis

Reis, braun

Roggenbrot

Roggenkorn

Roggenmehl

Rotreis

Rundkornreis

Seitan

Sorghum

Tapiokaperle

Teff

Triticale

Vitalweizenkleber

Weißbrot

Weizen, gekeimt

Weizen, weiß, hart

Weizen, weiß, weich

Weizenkeime, roh

Weizenkorn

Weizenmehl

Zuckermais

Zuckermais am Kolben

Zwieback
Hol dir Vnutri
Mahlzeiten loggen, Tagessummen verfolgen, Favoriten speichern. Kostenlos für iOS und Android.