Gewürze & Kräuter
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Die Kategorie Gewürze umfasst getrocknete Samen, Rinden, Wurzeln, Beeren und Knospen wie Pfeffer, Zimt, Kreuzkümmel, Kurkuma, Paprika, Nelken, Kardamom, Muskatnuss und Sternanis. Verwendet werden sie in kleinen Mengen, weshalb ihr Beitrag zur Tageskalorienzufuhr gering ist. Das Makronährstoffprofil ist überwiegend kohlenhydratbetont mit moderaten Ballaststoffanteilen, wenig Eiweiß und meist geringem Fettanteil, mit Ausnahme öliger Samen wie Senf oder Mohn. Gewürze liefern konzentriert Mineralstoffe wie Eisen, Mangan, Kalzium und Kalium sowie Vitamin K und einige B-Vitamine. Aufgrund der kleinen Portionsgrößen ist der glykämische Index praktisch irrelevant. Sie passen zu nahezu allen Ernährungsformen, darunter keto, low-carb, paleo, vegan, Whole30 und Mediterranean.
Haben Gewürze Kalorien?
Ja, Gewürze enthalten Kalorien, meist zwischen 250 und 400 kcal pro 100 Gramm, da sie konzentrierte Pflanzenbestandteile sind. In typischen Portionen von 1 bis 2 Gramm liegt der Beitrag jedoch bei nur 3 bis 8 kcal und ist ernährungsphysiologisch vernachlässigbar. Relevanter werden die Kalorien erst bei Würzpasten oder Mischungen mit Öl, Salz oder Zucker.
Welche Gewürze enthalten besonders viel Eisen?
Thymian, Kreuzkümmel, Kurkuma, Koriander und getrocknetes Basilikum gehören zu den eisenreichsten Gewürzen mit 30 bis 125 mg Eisen pro 100 Gramm. Da die übliche Verzehrmenge klein ist, decken sie den Tagesbedarf nicht allein, tragen aber zur Gesamtzufuhr bei. Die Bioverfügbarkeit des pflanzlichen Nicht-Häm-Eisens lässt sich durch gleichzeitigen Verzehr von Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln verbessern.
Sind Gewürze für eine keto- oder low-carb-Ernährung geeignet?
Reine, unvermischte Gewürze sind in den üblichen Mengen mit keto und low-carb kompatibel, da eine Portion meist unter 1 Gramm Kohlenhydrate liefert. Vorsicht ist bei Fertigmischungen geboten, die häufig Zucker, Stärke, Maltodextrin oder Mehl enthalten. Ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich besonders bei BBQ-, Curry- und Grillmischungen.
Sind Gewürze low-FODMAP-verträglich?
Viele Gewürze wie schwarzer Pfeffer, Zimt, Kurkuma, Ingwer, Paprika, Kreuzkümmel und Koriander gelten in üblichen Mengen als low-FODMAP. Problematisch sind dagegen Knoblauch- und Zwiebelpulver, die in vielen Fertigmischungen enthalten sind und schon in kleinen Mengen Fructane liefern. Wer empfindlich reagiert, sollte zu Einzelgewürzen oder ausdrücklich als low-FODMAP gekennzeichneten Mischungen greifen.

Anis-Samen

Balsamessig

Basilikum

Bockshornkleesamen

Cayennepfeffer

Dijon-Senf

Dill

Estragon

Fenchel

Gewürznelken

Grüne Minze

Gurke, eingelegt

Ingwer

Kardamom

Kardamomsamen

Kerbel

Koriander

Koriander (Cilantro)

Kräutermischung

Kreuzkümmelsamen

Kümmelsamen

Kurkuma

Kurkuma, gemahlen

Lorbeerblatt

Majoran

Minze

Mohn

Muskatellerpfeffer, gemahlen

Muskatnuss

Oregano

Paprika

Pfeffer, schwarz

Pfeffer, weiß

Pfefferminze

Rosmarin

Safran

Salbei

Thymian

Zimt
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