Fette & Öle
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Die Kategorie Fette umfasst in diesem Katalog reine Speisefette und fettreiche Zutaten wie Olivenöl, Rapsöl, Kokosöl, Butter, Ghee, Schmalz, Margarine sowie verschiedene Nuss- und Samenöle. Das Makronährstoffprofil ist klar dominiert von Fett (meist 80–100 g pro 100 g), während Kohlenhydrate und Protein in der Regel bei null liegen. Reine Öle enthalten praktisch keine Mikronährstoffe, kaltgepresste Varianten und Butter liefern jedoch fettlösliche Vitamine wie Vitamin E, A, D und K sowie teils Omega-3- und Omega-9-Fettsäuren. Da kein verwertbarer Zucker enthalten ist, ist der glykämische Index dieser Lebensmittel null. Fette passen daher gut zu keto, Low-Carb, LCHF und der Mediterranean-Ernährung; einige Pflanzenöle sind zudem vegan und low-FODMAP.
Welche Fette sind am gesündesten zum Kochen?
Für hohe Temperaturen eignen sich Fette mit hohem Rauchpunkt und stabilen Fettsäuren, etwa Ghee (ca. 250 °C), raffiniertes Rapsöl oder Avocadoöl. Natives Olivenöl extra ist bis etwa 180–200 °C stabil und liefert einfach ungesättigte Fettsäuren sowie Polyphenole. Kaltgepresste Leinöl- oder Walnussöle sollten dagegen nur kalt verwendet werden, da ihre Omega-3-Fettsäuren hitzeempfindlich sind.
Was ist der Unterschied zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren?
Gesättigte Fettsäuren, wie sie in Butter, Kokosöl und Schmalz vorkommen, sind bei Raumtemperatur meist fest. Ungesättigte Fettsäuren finden sich vor allem in pflanzlichen Ölen wie Oliven-, Raps- oder Leinöl und werden in einfach (Omega-9) und mehrfach ungesättigt (Omega-3 und Omega-6) unterteilt. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie ALA, EPA und DHA gelten als essenziell, weil der Körper sie nicht selbst herstellen kann.
Wie viel Fett pro Tag bei einer Keto-Diät?
Bei einer klassischen ketogenen Ernährung stammen rund 70–75 % der Kalorien aus Fett, etwa 20–25 % aus Protein und nur 5–10 % aus Kohlenhydraten. Bei 2000 kcal entspricht das ungefähr 155–165 g Fett täglich. Reine Fette wie Olivenöl, Butter, MCT-Öl oder Ghee sind dafür praktisch, weil sie keine Kohlenhydrate enthalten und somit die Ketose nicht stören.
Sind Pflanzenöle besser als tierische Fette?
Pauschal lässt sich das nicht sagen, da es stark auf die Fettsäurezusammensetzung ankommt. Olivenöl und Rapsöl liefern viele einfach ungesättigte Fettsäuren und passen gut in die Mediterranean-Küche, während Leinöl reich an Omega-3 (ALA) ist. Butter und Ghee enthalten dagegen Vitamin A und K2 sowie kurz- und mittelkettige Fettsäuren. Tropische Pflanzenöle wie Kokosöl bestehen wiederum überwiegend aus gesättigten Fettsäuren.

Avocadoöl

Baumwollsamenöl

Entenfett

Frittieröl

Haselnussöl

Hühnerfett

Kokosöl

Lebertran

Leinöl

Leinöl, kaltgepresst

Maisöl

Mandelöl

Margarine, hart

Mayonnaise

Olivenöl

Pekannüsse, in Öl geröstet

Rapsöl

Reiskleieöl

Rinderfett

Schmalz

Schweineschmalz

Sojalecithin

Sojaöl

Thunfisch in Öl, aus der Dose

Traubenkernöl

Weizenkeimöl
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